Devdusk Frankfurt: Programmcode und Vorträge bis in die frühen Morgenstunden ;)
Events, Programmieren, Vorträge, Web, Web 2.0 Kommentar hinzufügenHeute fand zum ersten Mal der Devdusk Frankfurt am Main statt. Beim Devdusk handelt es sich um eine Veranstaltung auf der Technikinteressierte bei spannenden Vorträgen (und einem anschließenden Glas $getraenk) Neues über aktuelle Webtechnologien und Softwareentwicklung erfahren können. Und so trafen sich heute abend knapp fünfzig Interessierte in der Frankfurter Brotfabrik und lauschten in gemütlicher Atmosphäre den Vorträgen.
Darren Cooper eröffnete den Abend und erklärte, dass das Ziel des DevDusk der Austausch von Informationen sei. Seiner Ansicht nach seien heutzutage nicht mehr Gold und Silber die wichtigsten Wirtschaftsgüter, sondern Wissen und Information. Daher sei es wichtig zu wissen, wie diese Information optimal aufbereitet werden kann, um an diesem Informationstransfer teilnehmen zu können. Der DevDusk soll hierzu die Plattform bieten, auf der Techniker mit anderen Technikern in Kontakt treten und aktiv am Wissensaustausch über die Erstellung und Verteilung von Informationen teilnehmen können. Ich kann diese Ansichten vollkommen teilen und muss sagen, dass ich von der Tiefe dieser Einführung zum DevDusk persönlich sehr positiv überrascht gewesen bin.
Die Vorträge eröffneten Reto Kiefer und Daniel Kopp mit einem Vortrag über Groovy und Grails, in dem sie überzeugend die Vorteile dieser Skriptsprache und die einfach Integrierung in Webtechnologien über Grails demonstrieren konnten. Besonders spannend war für mich die Fülle an PlugIns, die es bereits für Grails gibt, und die von AJAX bis hin zu ClamAV (einem OpenSource-Virenscanner) aktuelle Techniken in die JavaWelt hineinbringen.
Im zweiten Vortrag führte Dominik Bonsch in die effiziente Entwicklung von Software anhand der MDSD-Technik (Model Driven Software Development) ein. Dabei konnte er gekonnt die Vorteile dieser Entwicklungstechnik präsentieren. Doch neben den Vorteilen, die das Entwickeln mit MDSD bringt (sauberer Code, schnellere Entwicklungszeiten, höhere Standardisierung), konnte Dominik aber auch zeigen, dass es doch einiges an Vorbereitung benötigt, um in seinen eigenen Projekten mit Model Driven Software Development zu entwickeln. Dennoch wurde schnell klar, dass sich diese Vorbereitungszeit lohnt. Besonders hilfreich fand ich an Dominiks Vortrag die vielen Tipps und Tricks aus der Praxis, die er dem Publikum mit auf den Weg gab und die gerade Einsteiger ins Thema vor den klassischen Fallstricken bei der Einführung von MDSD bewahren werden.
Im dritten Vortrag des Abends führte uns Paul Bakaus die Gestaltung von interaktiven Oberflächen mit Hilfe von jQuery UI, einer JavaScript-Bibliothek zum Erzeugen von Benutzeroberflächen in Webanwendungen, vor. Paul, der jQuery UI erfunden hat, zeigte uns dabei, dass mit relativ wenig Code sehr beeindruckende Weboberflächen erstellt werden können. Besonders spannend waren dabei die vielen Oberflächeneffekte, die man so eigentlich nur aus der Desktop-Welt kennt. Für mich definitiv das Vortrags-Highlight des heutigen Abends, auch wenn ich den Vortrag in großen Teilen schon vergangene Woche auf dem Webkongress Erlangen gehört hatte.
Mein Fazit zum Devdusk: Insgesamt eine rundum gelungene Veranstaltung! Ich hoffe sehr, dass sich der Devdusk zu einer festen Größe entwickeln wird und die Messlatte, die mit dem heutigen Auftakt schon sehr hoch angelegt wurde, in Zukunft auch wieder übersprungen werden kann. Ein großes Dankeschön an die Organisatoren des Devdusk (Darren Cooper, Reto Kiefer, Daniel Kopp), ich werde definitiv wiederkommen!
PS: Ebenfalls ein riesiges Dankeschön an das Team der Frankfurter Brotfabrik für die tolle Unterstützung am Abend! Eure Hilfe hat wesentlich zum Gelingen dieses Abends beigetragen!
Diesen Artikel bewerten:

Letzte Kommentare: