2. DevDusk in Frankfurt am Main: Von Mails mit der Telekom bis hin zu Datenverarbeitung mit LINQ

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Heute abend trafen sich ca. 30 Programmierer in der Frankfurter Brotfabrik zum 2. DevDusk, um sich dort über neue Trends in der Softwareentwicklung zu informieren. In drei spannenden Vorträgen ging es rund um die Themen Webentwicklung, Sicherheit und Performance.

Im ersten Vortrag des Abends stellte Sven Niedner von der Deutschen Telekom AG die OpenSource-Aktivitäten der DTAG vor. In seinem Vortrag zeigte er, dass Telekommunikationsunternehmen sich zunehmends von dem Angebot eines “Strippenziehers” wegentwickeln und immer stärker zu Softwareunternehmen werden. Er betonte dabei die immer wichtiger werdende Rolle des TriplePlay, also der Integration von Telekommunikation, Fernsehen und Internet. Als Zukunftsperspektive für die Entwicklung eines Telekommunikationsunternehmens stellte er die Ausrichtung auf Internet-/Softwareservices vor. Diese Dienste sollen es dem User ermöglichen seinen Bedarf an Filmen, Musik und Software über eine integrierte Plattform seines Telekommunikationsanbieters zu decken, was die Deutsche Telekom bereits mit Plattformen wie videoload, musicload oder softwareload in ersten Schritten unternimt.

Der zweite Vortrag, der von Mathias Reinhardt von der New Identity AG gehalten wurde, widmete sich der neuen Webmail-Plattform der Deutschen Telekom. Mathias stellte dabei nicht nur die Funktionalitäten dieser Plattform vor, sondern ging auch intensiv auf die Architektur des Systems ein und gab einen guten Überblick über die Fallstricke, die beim Entwickeln einer großskalierten Webanwendung auftreten können. Besonderes Interesse des Publikums fand dabei die gezielte Entwicklung dieser dynamischen Webmail-Anwendung für Microsoft Internet Explorer 6 und die dabei auftretenden Probleme.

Nach einer kurzen Pause zeigte Kai Rittmeyer von pixxiq solutions eine gute Einführung in LINQ (Language Integrated Query). Es handelt sich dabei um eine Möglichkeit innerhalb einer Programmiersprache, hier Sprachen aus dem .NET Framework, Datenobjekte selektiv auszulesen. So wird es beispielsweise möglich auf einfache Weise aus einem Array alle Indizes auszulesen, die mit einem bestimmten Anfangsbuchstaben beginnen, oder größer als ein bestimmter Zahlenwert sind. Insgesamt eine tolle Möglichkeit Datenobjekte auszulesen und auch zu manipulieren, die über die codeplex-Plattform auch für andere Programmier-/Skriptsprachen (PHPlinq, JSlinq,…) verfügbar ist.

Wieder einmal ist es dem DevDusk-Team gelungen einen spannenden und vor allem informativen Abend zu gestalten. Ich freue mich schon auf den nächsten DevDusk am 15. Januar 2009 und bedanke mich an dieser Stelle bei den Organisatoren für eine tolle Veranstaltung :)

PS: Vielen Dank für die tollen Bilder an Karsten Rohrbach!

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User experience: Sehen Internetnutzer Webseiten so, wie es sich Webdesigner gedacht haben?

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Auch im Zeitalter des Web 2.0 ist das Thema “User experience” (Wahrnehmung von Webinhalten durch Nutzer) noch nicht bei allen Webdesignern und Programmieren angekommen. Immer noch wird jeden Tag eine Fülle von Inhalten für das Internet produziert, die von den Nutzern nicht genutzt, oder noch schlimmer, überhaupt erst gar nicht wahrgenommen werden. Große Portalangebote fordern die Aufnahmefähigkeit der User heraus und überfluten sie mit Sinnesreizen. Während Usability-Jünger zunehmend einfache Webauftritte fordern, wollen Marketing-Experten mit multimedial angereichterten Webangeboten den Nutzer ködern – häufig auf Kosten der Benutzbarkeit der Webseiten.

Doch wie schlimm steht es eigentlich wirklich um die Benutzbarkeit von bekannten Websites? Werden Webinhalte vom Nutzer überhaupt so wahrgenommen, wie sie ursprünglich von Designern und Programmierern gedacht waren? Gemeinsam mit Rainer Lieser und Jana Jordis bin ich dieser Frage nachgegangen und habe einen kurzen Dokumentarfilm mit dem Titel “Ich sehe was, was Du nicht siehst – Das Internet in den Augen seiner Benutzer” gedreht. In diesem Film haben wir Passanten auf der Straße gebeten uns Ihre Lieblingswebseite zu beschreiben. Dabei sollten sie uns uns sagen, wie ihre Lieblingsseite aussieht und welche Inhalte sie dort besonders gerne nutzen. Einzige Bedingung: Der Name der Website durfte nicht genannt werden…

Hier können Sie sich das Video (13 Minuten) ansehen:

Mein Fazit zum Film: Ich habe während des Drehs und auch während zahlreicher Diskussionen bei öffentlichen Vorführungen des Films einiges zum Thema User experience lernen dürfen. Dabei konnte ich folgende Schlüsse ziehen:

  • Wahrnehmung ist immer subjektiv: Würde man 10 Interntnutzer zu ihrer Wahrnehmung eines bestimmten Webangebots befragen würde man 20 verschiedene Meinungen bekommen. Jeder sieht nun mal Dinge anders und jeder setzt seine Wahrnehmungsschwerpunkte anders.
  • Kontakt zur Basis nicht verlieren: Gerade wenn man als Webworker täglich am Puls der Zeit sitzt sollte man den einfachen Nutzer nicht vergessen und sich bewusst versuchen in dessen Lage zu versetzen. Es ist leicht sich über vermeintlich dumme Nutzer lustig zu machen. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass sich umgekehrt gerade diese Nutzer täglich über dumme Programmierer aufregen, die nicht verstehen wollen, das schicke Features auch benutzbar sein sollten.
  • Mit Blick auf das Wesentliche zum Erfolg: Was für jedes reale Unternehmen gilt, gilt auch für virtuelle Unternehmungen: Nur wenn man sich auf eine EINZIGEN Geschäftsbereich spezialisiert wird man richtig erfolgreich sein können. Freemailanbieter, die neben dem Kerngeschäft, nämlich der kostenlosen Bereitstellung von E-Mailadressen, noch Promi-News-Verteiler und DSL-Anschluss-Verkäufer sind werden mit diesen Nebengeschäften nicht sehr erfolgreich am Markt bestehen können. Es wäre ein Trugschluss zu glauben, dass die Nutzer die Site aus irgendeinem anderen Grund aufgesucht haben, als eine kostenlose E-Mailadresse zu ergattern. Ein kurzer Blick auf das Alexa-Ranking reicht aus, um zu erkennen, dass in den Top 10 überdurchschnittlich viele Sites zu finden sind, die genau ein einziges Geschäftsfeld bedienen. Ich sehe es als Herausforderung des Web 2.0 an dem Nutzer reduzierte Angebote zu machen, die trotz alledem erfolgreich sein können.
  • Die Wege des Nutzers sind verschlungen und undurchsichtig: Es ist schon interessant, wenn Internetnutzer web.de aufrufen, um von dort aus auf “ihr Google” zu kommen. Vermutlich ist die Idee, die hinter Google Chrome steckt, nämlich den Browser als solchen immer mehr in den Hintergrund rücken zu lassen und wie eine weitere Desktop-Applikation aufzutreten, gar nicht so falsch. Ich bin schon sehr gespannt auf weitere Entwicklungen in diesem Bereich….

Ich hoffe sehr, dass Ihnen das Video gefällt. Wenn ja, dann geben Sie es doch an Ihre Freunde/Verwandte/Kollegen/… weiter. Wenn nein, dann verteilen Sie es bitte umgehend an alle Ihre Feinde ;)

PS: Auf Kommentare/Diskussionen zum Video freue ich mich schon jetzt!

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Devdusk Frankfurt: Programmcode und Vorträge bis in die frühen Morgenstunden ;)

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Logo Devdusk Frankfurt am Main

Heute fand zum ersten Mal der Devdusk Frankfurt am Main statt. Beim Devdusk handelt es sich um eine Veranstaltung auf der Technikinteressierte bei spannenden Vorträgen (und einem anschließenden Glas $getraenk) Neues über aktuelle Webtechnologien und Softwareentwicklung erfahren können. Und so trafen sich heute abend knapp fünfzig Interessierte in der Frankfurter Brotfabrik und lauschten in gemütlicher Atmosphäre den Vorträgen.

Darren Cooper eröffnete den Abend und erklärte, dass das Ziel des DevDusk der Austausch von Informationen sei. Seiner Ansicht nach seien heutzutage nicht mehr Gold und Silber die wichtigsten Wirtschaftsgüter, sondern Wissen und Information. Daher sei es wichtig zu wissen, wie diese Information optimal aufbereitet werden kann, um an diesem Informationstransfer teilnehmen zu können. Der DevDusk soll hierzu die Plattform bieten, auf der Techniker mit anderen Technikern in Kontakt treten und aktiv am Wissensaustausch über die Erstellung und Verteilung von Informationen teilnehmen können. Ich kann diese Ansichten vollkommen teilen und muss sagen, dass ich von der Tiefe dieser Einführung zum DevDusk persönlich sehr positiv überrascht gewesen bin.

Die Vorträge eröffneten Reto Kiefer und Daniel Kopp mit einem Vortrag über Groovy und Grails, in dem sie überzeugend die Vorteile dieser Skriptsprache mehr… »

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Leichter Keywords / Tags generieren mit Tag the Net

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Bei der Installation dieses Blogs habe ich mich auf die Suche gemacht nach einer Möglichkeit für die hier dargestellten Seiten kontextsensitive Tags automatisiert zu generieren. Man muss dazu sagen, dass das zunächst nicht nach großem Hexenwerk klingt, schliesslich gibt es zahllose Plugins für WordPress, die diesen Job einwandfrei erledigen. Nur gibt es einen Haken: Die meisten Plugins sind auf englischsprachige Seiten spezialisiert und können mit deutschen Texten, wie diesem hier, nur relativ wenig anfangen. Alternativ suchte ich nach offenen Programmierschnittstellen, die mir zuverlässig aus einem beliebigen Text die relevanten Keywords extrahieren. Im Folgenden möchte ich zwei Webservices vorstellen, die mir bei meiner Recherche besonders positiv aufgefallen sind: Yahoo Web Search API und tagthe.net. mehr… »

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Google bietet “Programmierkurse” an

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Sie wollten schon immer herausfinden, was AJAX eigentlich macht? Ihnen ist immer noch schleierhaft, wie Sie Ihre Internet-Anwendung sicher machen? Ihr Wissen über verteilte Anwendungen ist mehr als mangelhaft? Ihnen ist langweilig und Sie möchten C++, Python oder gleich JAVA lernen? Und ich höre Sie schon sagen: Toll wäre es, wenn es das alles auf einer einzigen Website gäbe… Gibt es nicht? Gibt es doch!

Google Inc. eröffnet dieses Jahr im Rahmen des Summer of Code 2008 die Google University. Dort bietet der Suchmaschinenriese zahlreiche Tutorials zu den oben genannten Themen und zu vielen anderen programmierrelevanten Themen mehr. Die wirklich gut gemachten Code-Beispiele helfen sowohl Anfängern als auch fortgeschrittenen Programmierern weiter und werden durch zahlreiche Video-Beiträge und Video-Tutorials multimedial unterstützt. Man sollte schon ein wenig Ahnung vom Programmieren von Web-Applikationen haben, sonst wird man auch nach der Lektüre der Tutorials ziemlich ahnungslos dastehen. Aber für alle, die schon einen kleinen Einblick in dieses Themengebiet haben und gerne etwas dazulernen möchten lohnt sich ein Besuch dieser wirklich hervorragend gemachten Site auf jeden Fall. Mir hat die Site wirklich Appetit auf mehr gemacht und ich hoffe, dass Google diesen Bereich in den folgenden Wochen ausbauen wird.

Links: Google Code University

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