Mit mod_deflate die Geschwindigkeit von WordPress optimieren

Schon seit geraumer Zeit bewertet Google für das Ranking von Seiten in seiner Suchmaschine nicht nur den Inhalt, sondern auch die Geschwindigkeit der aufgerufenen Seite. Langsame Seiten können dadurch spürbar ins Hintertreffen geraten und schlechte Rankings kassieren. Um dem Abhilfe zu leisten eignet sich das Modul mod_deflate für den Apache Webserver. Dieses Modul komprimiert die Seite bei der Auslieferung an den Browser mit dem gzip-Verfahren und sorgt für eine geringere Datenmenge beim Seitenaufruf und dadurch zu einer höheren Seitenperformance.

Eine gelungene Beschreibung, wie man mod_deflate für die eigene WordPress-Installation nutzen kann haben wir heute bei Manuel Evers gefunden:

http://www.manuel-evers.de/technik-programmieren/wordpress-optimierung-teil-1-mod_deflate-komprimierung/451

Manuel zeigt in einfachen Schritten, wie man das Modul für den Apache Webserver aktiviert, für WordPress einsetzt und anschließend testet.

Einen kleinen Verbesserungsvorschlag hätten wir noch: Gelegentlich kommen verschiedene Browser (insbesondere ältere Varianten des Internet Explorers) nicht gut mit per gzip komprimierten Seiten zurecht. Dies trifft insbesondere für komprimierte JavaScript-Dateien zu, die der IE gelegentlich nicht korrekt auf dem Browser des Users entpackt. Dadurch kann es zu Fehlern beim Betrachten der Website kommen.

Abhilfe schafft hier, wie so oft im Zusammenhang mit dem Internet Explorer, eine Browserweiche in der .htaccess. Dabei wird geprüft, welcher Browser die Seite anfordert und das Kompressionsverfahren angepasst. Wird die Seite bspw. mit einem Internet Explorer 6 aufgerufen, werden JavaScript-Dateien nicht komprimiert, sondern nur HTML und Textdokumente. Die offizielle Dokumentation des Moduls mod_deflate schlägt zu diesem Zweck folgenden Code vor:

BrowserMatch ^Mozilla/4 gzip-only-text/html
BrowserMatch ^Mozilla/4.0[678] no-gzip
BrowserMatch bMSIE !no-gzip !gzip-only-text/html

Auch wenn man sicherlich diskutieren kann, ob man den IE6 und Netscape 4.x noch weiter unterstützen sollte, können diese drei Zeilen Code sicher nicht schaden :)

Logo Devdusk Frankfurt am Main

2. DevDusk in Frankfurt am Main: Von Mails mit der Telekom bis hin zu Datenverarbeitung mit LINQ

Heute abend trafen sich ca. 30 Programmierer in der Frankfurter Brotfabrik zum 2. DevDusk, um sich dort über neue Trends in der Softwareentwicklung zu informieren. In drei spannenden Vorträgen ging es rund um die Themen Webentwicklung, Sicherheit und Performance.

Im ersten Vortrag des Abends stellte Sven Niedner von der Deutschen Telekom AG die OpenSource-Aktivitäten der DTAG vor. In seinem Vortrag zeigte er, dass Telekommunikationsunternehmen sich zunehmends von dem Angebot eines „Strippenziehers“ wegentwickeln und immer stärker zu Softwareunternehmen werden. Er betonte dabei die immer wichtiger werdende Rolle des TriplePlay, also der Integration von Telekommunikation, Fernsehen und Internet. Als Zukunftsperspektive für die Entwicklung eines Telekommunikationsunternehmens stellte er die Ausrichtung auf Internet-/Softwareservices vor. Diese Dienste sollen es dem User ermöglichen seinen Bedarf an Filmen, Musik und Software über eine integrierte Plattform seines Telekommunikationsanbieters zu decken, was die Deutsche Telekom bereits mit Plattformen wie videoload, musicload oder softwareload in ersten Schritten unternimt.

Der zweite Vortrag, der von Mathias Reinhardt von der New Identity AG gehalten wurde, widmete sich der neuen Webmail-Plattform der Deutschen Telekom. Mathias stellte dabei nicht nur die Funktionalitäten dieser Plattform vor, sondern ging auch intensiv auf die Architektur des Systems ein und gab einen guten Überblick über die Fallstricke, die beim Entwickeln einer großskalierten Webanwendung auftreten können. Besonderes Interesse des Publikums fand dabei die gezielte Entwicklung dieser dynamischen Webmail-Anwendung für Microsoft Internet Explorer 6 und die dabei auftretenden Probleme.

Nach einer kurzen Pause zeigte Kai Rittmeyer von pixxiq solutions eine gute Einführung in LINQ (Language Integrated Query). Es handelt sich dabei um eine Möglichkeit innerhalb einer Programmiersprache, hier Sprachen aus dem .NET Framework, Datenobjekte selektiv auszulesen. So wird es beispielsweise möglich auf einfache Weise aus einem Array alle Indizes auszulesen, die mit einem bestimmten Anfangsbuchstaben beginnen, oder größer als ein bestimmter Zahlenwert sind. Insgesamt eine tolle Möglichkeit Datenobjekte auszulesen und auch zu manipulieren, die über die codeplex-Plattform auch für andere Programmier-/Skriptsprachen (PHPlinq, JSlinq,…) verfügbar ist.

Wieder einmal ist es dem DevDusk-Team gelungen einen spannenden und vor allem informativen Abend zu gestalten. Ich freue mich schon auf den nächsten DevDusk am 15. Januar 2009 und bedanke mich an dieser Stelle bei den Organisatoren für eine tolle Veranstaltung :)

PS: Vielen Dank für die tollen Bilder an Karsten Rohrbach!

Geniales Plugin für Googles GMail verhindert Ärger mit dem Chef

„Ich schreibe nie wieder im Vollrausch eine E-Mail!!!“ Diesen Vorsatz kennt jeder, der nach Wein, Weib und Gesang eine Mail an seine Vorgesetzten/besten Freunde/Lebenspartner/Eltern/… gesendet hat und ihnen mitgeteilt hat, was er/sie wirklich von ihnen hält 😉

Doch dank eines Plugins für Googles E-Maildienst GMail ist damit nun endgültig Schluss. Das kleine Programm namens „Mail Gogglesverhindert zu bestimmten Uhrzeiten schlicht den Versand einer E-Mail, indem es dem User eine nur nüchtern zu lösende Rechenaufgabe stellt. Nur wenn diese mathematische Höchstleistung vollendet wird, geht die E-Mail auf ihren Weg. Andernfalls bleibt sie schlicht im Entwurfsordner liegen und kann später in nüchternem Zustand unter Augenschein genommen werden :)

Usability mal völlig anders! Das GMail-Plugin kann einfach über die Einstellungen in GMail (Tabulator „Labs„) aktiviert werden. Eventuell ist diese Funktion nur für Benutzer des englischsprachigen Layouts von GMail verfügbar.

Mehr Informationen zu GMail Mail Goggles im offiziellen GMail-Blog

User experience: Sehen Internetnutzer Webseiten so, wie es sich Webdesigner gedacht haben?

Auch im Zeitalter des Web 2.0 ist das Thema „User experience“ (Wahrnehmung von Webinhalten durch Nutzer) noch nicht bei allen Webdesignern und Programmieren angekommen. Immer noch wird jeden Tag eine Fülle von Inhalten für das Internet produziert, die von den Nutzern nicht genutzt, oder noch schlimmer, überhaupt erst gar nicht wahrgenommen werden. Große Portalangebote fordern die Aufnahmefähigkeit der User heraus und überfluten sie mit Sinnesreizen. Während Usability-Jünger zunehmend einfache Webauftritte fordern, wollen Marketing-Experten mit multimedial angereichterten Webangeboten den Nutzer ködern – häufig auf Kosten der Benutzbarkeit der Webseiten.

Doch wie schlimm steht es eigentlich wirklich um die Benutzbarkeit von bekannten Websites? Werden Webinhalte vom Nutzer überhaupt so wahrgenommen, wie sie ursprünglich von Designern und Programmierern gedacht waren? Gemeinsam mit Rainer Lieser und Jana Jordis bin ich dieser Frage nachgegangen und habe einen kurzen Dokumentarfilm mit dem Titel „Ich sehe was, was Du nicht siehst – Das Internet in den Augen seiner Benutzer“ gedreht. In diesem Film haben wir Passanten auf der Straße gebeten uns Ihre Lieblingswebseite zu beschreiben. Dabei sollten sie uns uns sagen, wie ihre Lieblingsseite aussieht und welche Inhalte sie dort besonders gerne nutzen. Einzige Bedingung: Der Name der Website durfte nicht genannt werden…

Hier können Sie sich das Video (13 Minuten) ansehen:

Mein Fazit zum Film: Ich habe während des Drehs und auch während zahlreicher Diskussionen bei öffentlichen Vorführungen des Films einiges zum Thema User experience lernen dürfen. Dabei konnte ich folgende Schlüsse ziehen:

  • Wahrnehmung ist immer subjektiv: Würde man 10 Interntnutzer zu ihrer Wahrnehmung eines bestimmten Webangebots befragen würde man 20 verschiedene Meinungen bekommen. Jeder sieht nun mal Dinge anders und jeder setzt seine Wahrnehmungsschwerpunkte anders.
  • Kontakt zur Basis nicht verlieren: Gerade wenn man als Webworker täglich am Puls der Zeit sitzt sollte man den einfachen Nutzer nicht vergessen und sich bewusst versuchen in dessen Lage zu versetzen. Es ist leicht sich über vermeintlich dumme Nutzer lustig zu machen. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass sich umgekehrt gerade diese Nutzer täglich über dumme Programmierer aufregen, die nicht verstehen wollen, das schicke Features auch benutzbar sein sollten.
  • Mit Blick auf das Wesentliche zum Erfolg: Was für jedes reale Unternehmen gilt, gilt auch für virtuelle Unternehmungen: Nur wenn man sich auf eine EINZIGEN Geschäftsbereich spezialisiert wird man richtig erfolgreich sein können. Freemailanbieter, die neben dem Kerngeschäft, nämlich der kostenlosen Bereitstellung von E-Mailadressen, noch Promi-News-Verteiler und DSL-Anschluss-Verkäufer sind werden mit diesen Nebengeschäften nicht sehr erfolgreich am Markt bestehen können. Es wäre ein Trugschluss zu glauben, dass die Nutzer die Site aus irgendeinem anderen Grund aufgesucht haben, als eine kostenlose E-Mailadresse zu ergattern. Ein kurzer Blick auf das Alexa-Ranking reicht aus, um zu erkennen, dass in den Top 10 überdurchschnittlich viele Sites zu finden sind, die genau ein einziges Geschäftsfeld bedienen. Ich sehe es als Herausforderung des Web 2.0 an dem Nutzer reduzierte Angebote zu machen, die trotz alledem erfolgreich sein können.
  • Die Wege des Nutzers sind verschlungen und undurchsichtig: Es ist schon interessant, wenn Internetnutzer web.de aufrufen, um von dort aus auf „ihr Google“ zu kommen. Vermutlich ist die Idee, die hinter Google Chrome steckt, nämlich den Browser als solchen immer mehr in den Hintergrund rücken zu lassen und wie eine weitere Desktop-Applikation aufzutreten, gar nicht so falsch. Ich bin schon sehr gespannt auf weitere Entwicklungen in diesem Bereich….

Ich hoffe sehr, dass Ihnen das Video gefällt. Wenn ja, dann geben Sie es doch an Ihre Freunde/Verwandte/Kollegen/… weiter. Wenn nein, dann verteilen Sie es bitte umgehend an alle Ihre Feinde 😉

PS: Auf Kommentare/Diskussionen zum Video freue ich mich schon jetzt!

Devdusk Frankfurt: Programmcode und Vorträge bis in die frühen Morgenstunden ;)

Logo Devdusk Frankfurt am Main

Heute fand zum ersten Mal der Devdusk Frankfurt am Main statt. Beim Devdusk handelt es sich um eine Veranstaltung auf der Technikinteressierte bei spannenden Vorträgen (und einem anschließenden Glas $getraenk) Neues über aktuelle Webtechnologien und Softwareentwicklung erfahren können. Und so trafen sich heute abend knapp fünfzig Interessierte in der Frankfurter Brotfabrik und lauschten in gemütlicher Atmosphäre den Vorträgen.

Darren Cooper eröffnete den Abend und erklärte, dass das Ziel des DevDusk der Austausch von Informationen sei. Seiner Ansicht nach seien heutzutage nicht mehr Gold und Silber die wichtigsten Wirtschaftsgüter, sondern Wissen und Information. Daher sei es wichtig zu wissen, wie diese Information optimal aufbereitet werden kann, um an diesem Informationstransfer teilnehmen zu können. Der DevDusk soll hierzu die Plattform bieten, auf der Techniker mit anderen Technikern in Kontakt treten und aktiv am Wissensaustausch über die Erstellung und Verteilung von Informationen teilnehmen können. Ich kann diese Ansichten vollkommen teilen und muss sagen, dass ich von der Tiefe dieser Einführung zum DevDusk persönlich sehr positiv überrascht gewesen bin.

Die Vorträge eröffneten Reto Kiefer und Daniel Kopp mit einem Vortrag über Groovy und Grails, in dem sie überzeugend die Vorteile dieser Skriptsprache Weiterlesen

Nicht websichere Fonts auf Websites verwenden, die dann aber doch websicher sind?!

Man kennt das. Der Kunde fragt immer wieder gerne: Wie kann ich Fonts auf Webseiten einsetzen, ohne dabei auf die engen Grenzen der sogenannten websicheren Fonts achten zu müssen? Im Blog fontwerk.de wird darauf eine doch recht gute und umfassende Antwort gegeben: Die Lösung heißt CSS3, bzw. WEFT (Web Embedding Fonts Tool). Wie das genau geht wird in diesem Artikel ausführlichst beschrieben:

http://www.fontwerk.com/602/type-wars-die-fonteinbettung-schlaegt-zurueck/

Äußerst lesens- und vor allem wissenswert. Ich werde weiter am CSS3-Ball für Sie bleiben und in regelmäßigen Abständen darüber berichten.

Phun – Der ultimative 2D Physik-Baukasten

Soeben bin ich über Phun gestolpert. Es handelt sich dabei um einen 2D Physik-Baukasten für den PC, der von Teilchensimulation über Mechanik bis hin zu Flüssigkeitssimulation alles beherrscht. Dabei kam natürlich der Spieltrieb in mir auf und ich habe erstmal ein paar lustige Stunden mit Phun zugebracht.

Aber sehen Sie sich am besten selbst einmal an, was man mit Phun alles anstellen kann:

 

http://www.youtube.com/watch?v=0H5g9VS0ENM

Phun ist als Download für Linux, Windows und Mac OS erhältlich und ist vollkommen kostenfrei.

Ich könnte mir Phun hervorragend im modernen Schul- und Universitätsunterricht vorstellen. Man könnte somit durch eigene Experimente Physik verstehen lernen, was ja nachgewiesenermaßen ein wesentlich tieferes Wissen darstellt als Auswendiglernen im Rahmen von Erfolgskontrollen.

Testen von Webinhalten im Browser mit Selenium IDE

Am 02.06.2008 habe ich im Rahmen des Frankfurter Webmontag einen Vortrag über das Testen von Webinhalten mit Selenium IDE gehalten. Dabei habe ich nicht nur in die Benutzung von Selenium IDE eingeführt, sondern auch die Grundlagen von Akzeptanztests sowie die dabei auftretenden Fallstricke erklärt.

Hier können Sie diesen Vortrag in voller Länge (ca. 17 min) ansehen:


Testen von Webinhalten im Browser mit Selenium IDE from Thorsten Biedenkapp on Vimeo.

In den nächsten Tagen werde ich auch den ersten Teil einer Serie von Videos auf diesem Blog veröffentlichen, die detaillierter in die Benutzung von Selenium IDE einführen.

Ich freue mich jetzt schon auf Ihr Feedback und/oder Ihre Fragen!

Webmontag Juni 2008 in Frankfurt am Main

Gestern abend fand in der Brotfabrik in Frankfurt am Main der zweite Webmontag in 2008 statt. Knapp 90 interessierte Zuschauer fanden sich ein und konnten den durchweg spannenden Vorträgen zuhören und im Anschluss in Kontakt mit den Redner treten. Durch den Abend führte Darren Cooper, der gleich zu Beginn mit der guten Nachricht herausrückte, dass der Frankfurter Webmontag in Zukunft viermal jährlich stattfinden wird. Eine, wie ich finde, sehr erfreuliche Entscheidung, denn der Webmontag zählt für mich persönlich zu einer der hochwertigsten Veranstaltung rund um Internetkultur im Rhein-Main-Gebiet. Weiterlesen

Tim O’Reilly über Verlage im Web 2.0

Heute hat mich auf der Bahnfahrt einer der innovativsten Köpfe des Internet begleitet: Tim O’Reilly. Nein, natürlich nicht persönlich, sondern als Podcast auf meinem MP3-Player. Trotzdem hatte ich 25 sehr private Minuten mit diesem Mann, denn viele der Dinge, die er während der O’Reilly Tools of Change Conference über die für ein Überleben notwendigen Entwicklungen von Verlagen im Web 2.0 gesagt hat, haben mich inspiriert über Bücher in einer völlig anderen Weise nachzudenken.

Hier einige der Kernaussagen (zumindest das, was ich daraus ziehe 😉 ):

  • Sachbücher (insbesondere Computerbücher) unterscheiden sich von Belletristik (haha, wie offensichtlich) insofern, dass sie nicht vollständig gelesen werden, sondern nur die für die Lösung eines bestimmten Problems wichtigen Teile. Tim O’Reilly spricht hier von weniger als 8% des Buchinhalts.
  • Problemorientierte Bücher werden sich als ebooks nicht besser verkaufen lassen als traditionelle papiergebundene Bücher, sondern eher schlechter. Die Verkaufszahlen lassen sich nur dann optimieren, wenn Online-Plattformen angeboten werden, auf denen Bücher nicht verkauft sondern gegen einen Monatsbeitrag verliehen werden. Ein erster erfolgreicher Ansatz hierzu stellt die von O’Reilly betriebene Plattform Safari books online dar, auf der mehrere tausend Titel zu den Themen Wirtschaft und Technik zu einem vernünftigen Abo-Preis angeboten werden.
  • Starke Kopierschutzverfahren schränken Benutzer in der Benutzung der von Ihnen erworbenen Medien ein und führen zur Ablehnung durch die Konsumenten. Es ist daher unerlässlich ein relativ schwaches Kopierschutzverfahren zu etablieren, das den Kunden viel Freiheit bei der Benutzung ihrer Medien lässt. Im Gegensatz zur Musikindustrie hält Tim O’Reilly sogar die Angst vor Raubkopien für übertrieben. Seiner Ansicht nach werden tendenziell eher Titel raubkopiert, die insgesamt nur einen kleinen Teil zum Gewinn des Unternehmens beitragen. Somit wird für diese Titel überhaupt erst eine Plattform geschaffen, welche dazu beitragen kann, dass ehemalige Raubkopierer zu Käufern von Produkten werden.

Alles in allem ein hochinteressanter Vortrag mit vielen revolutionären Ideen, den ich Ihnen auf gar keinen Fall vorenthalten möchte: Hier finden Sie den kompletten Vortrag von Tim O’Reilly zu Verlagen im Web 2.0 im IT Conversations Network.

Ich würde mich sehr freuen von Ihnen zu erfahren, was Sie zu den von Tim O’Reilly angeschnittenen Thesen denken.